Fragen und Antworten

Hier ein paar Antworten zu Fragen, die uns in den letzten Tagen schon erreicht haben....

Sind wir grundsätzlich gegen Photovoltaik oder erneuerbare Energien?

Nein. Die Initiatoren unterstützen die Energiewende, aber nicht jedes Projekt an jedem Standort. Ziel ist eine gerechte Verteilung der Lasten, die Nutzung von Dächern, Parkplätzen, vorbelasteten Flächen und gegebenenfalls Agri‑PV, bevor landwirtschaftlich hochwertige Flächen im Erholungsraum direkt am Dorf überbaut werden.

Warum gerade dieses Projekt stoppen?

Das Gebiet um Tiefenried ist im Regionalplan Donau‑Iller als Erholungsgebiet ausgewiesen und gilt als landschaftlich besonders sensibel. Eine Anlage in dieser Größenordnung mit deutlicher Fernwirkung steht im Widerspruch zu der Zielsetzung, Erholungsräume und charakteristische Ortsbilder zu erhalten.

Was passiert, wenn das Bürgerbegehren Erfolg hat?

Wenn unsere Bürgerinitiative erfolgreich ist und genügend gültige Unterschriften vorliegen, muss der Marktrat unser Anliegen inhaltlich übernehmen oder die laufende Bauleitplanung für die Freiflächen‑PV‑Anlage Tiefenried zumindest vorläufig einstellen. Entscheidet sich der Marktrat gegen die Übernahme unseres Begehrens, ist ein Bürgerentscheid durchzuführen, bei dem alle stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde verbindlich darüber abstimmen, ob die begonnenen Planungen für die PV‑Anlage fortgeführt oder beendet werden.

Geht der Gemeinde dann nicht viel Geld verloren?

Die tatsächliche kommunale Wertschöpfung der geplanten Anlage ist bislang nicht transparent dargestellt, insbesondere was Gewerbesteuerzuflüsse und Bürgerbeteiligung betrifft. Gleichzeitig tragen die Anwohner die dauerhafte Veränderung von Landschaft, Erholungsraum und Lebensqualität – das Bürgerbegehren fordert, diese Interessen bei künftigen Projekten höher zu gewichten.

Update vom 14.01.2026 - Die Gemeinde Kirchheim plant mit einer gesetzlich festgelegten EEG-Umlage von 0,2 bis 0,3 Cent je eingespeister kWh aus der 14,2 ha Freiflächen PV-Anlage. Es gibt unterschiedliche Rechenszenarien je nach Einspeiseleistung, Sonnenstunden und spezifischen Standortfaktoren. Für uns ergibt sich daraus ein Wert in Höhe von ca. 35.000 € pro Jahr. Kommuniziert wurde uns am 14.1.26, dass die Gemeinde von der EEG-Umlage in Höhe von 40.000-60.000 Euro/Jahr profitiert. 

Kann die Gemeinde nicht einfach später neue Richtlinien beschließen und das Projekt anpassen?

Die aktuellen Leitlinien und der Regionalplan gelten bereits und wurden bei dem Beschluss für Tiefenried nach Ansicht der Initiatoren nur unvollständig angewendet. Ein Bürgerentscheid an dieser Stelle setzt ein klares Signal, dass bestehende Regeln einzuhalten und nicht nachträglich an Einzelprojekte anzupassen sind.

Wie kann ich unterstützen, wenn ich nicht unterschreiben darf?

Sind Sie nicht wahlberechtigt in der Gemeinde Kirchheim, können Sie unser Anliegen trotzdem tatkräftig unterstützen, indem Sie die Online‑Petition auf openPetition unter dem angegebenen Link unterschreiben und so dazu beitragen, dass das Vorhaben nicht umgesetzt wird – jede Stimme und jede Weiterempfehlung hilft.

Und natürlich hilfst es uns enorm, wenn Sie dabei mitwirken, dass möglichst viele Menschen erfahren, was hier vor Ort unter dem Mantel der Energiewende geplant wird: 
Teilen Sie unsere Homepage und unsere Informationen großzügig über die sozialen Netzwerke, Chats und Kontakte, damit sich jede und jeder ein eigenes Bild machen und dann bewusst entscheiden kann, ob solche Projekte hier wirklich gewollt sind. 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!



Für weitere Rückfragen stehen wir 
jederzeit gerne zur Verfügung!

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Kontakt aufnehmen

Ihr Ansprechpartner: Michael Lutzenberger

Telefon: +49 172 8050471

E-Mail: info@pro-natur-kirchheim.de

Adresse: Riedstrasse 8, 87757 Kirchheim

©Bürgerinitiative Pro Natur Kirchheim 2025

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