News und Presse

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Dossier Transparenz: Ein wertloses Protokoll, offizielle Eingeständnisse und die späte Antwort aus dem Rathaus

Auch wenn es die letzten Wochen hier etwas ruhiger war, so hat sich doch einiges getan. Darüber möchten wir euch nun ausführlich informieren.

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

Transparenz ist das oberste Gebot unserer Initiative. In den letzten Wochen wurden von den Befürwortern des Solarparks immer wieder Gerüchte gestreut und unabgestimmte Dokumente veröffentlicht, um unsere Initiative in ein schlechtes Licht zu rücken.

Wir wehren uns gegen diese Art der Irreführung, indem wir die Fakten auf den Tisch legen. Bildet euch euer eigenes Urteil. Hier findet ihr die Richtigstellungen zu den Behauptungen der Investoren sowie den kompletten, offiziellen Schriftverkehr mit der Marktgemeinde.

Teil 1: Das angebliche „Protokoll“ der Investoren

Auf ihrer neuen Webseite hat die Tiefenrieder Sonnenschein GbR ein Dokument veröffentlicht, das sie als Protokoll unseres gemeinsamen Schlichtungsgesprächs vom 21. Januar 2026 ausgeben. Darin wird behauptet, wir hätten keine Kompromisse angeboten.

Das ist schlichtweg falsch. Wir haben in diesen Gesprächen einen echten, konstruktiven Kompromiss vorgeschlagen, nämlich 

die Realisierung der Anlage an einem alternativen, naturverträglichen Standort im Gemeindegebiet. 

Die Investoren lehnen das ab, weil sie zwingend diese 14 Hektar am Ortsrand von Tiefenried bebauen wollen. Ein einseitiges Gedächtnisprotokoll zu veröffentlichen und unsere echten Kompromissvorschläge einfach wegzulassen, ist aus unserer Sicht eine bewusste Täuschung.

(Hinweis: Wie viel dieses „Protokoll“ wert ist, lesen Sie weiter unten in der Antwort der Bürgermeisterin.)

Teil 2: Faktencheck zu Michael Lutzenberger – Investoren rudern zurück

Um unseren Initiator Michael Lutzenberger zu diskreditieren, wurde das Gerücht gestreut, er hätte selbst eine PV-Anlage bei der Gemeinde angefragt und sei abgelehnt worden. Nachdem wir dieses Gerücht mit einer schriftlichen Bestätigung der Bürgermeisterin widerlegt hatten, veröffentlichte die Investoren-GbR nun eine eigene Stellungnahme.

Das Ergebnis: Die Investoren bestätigen unsere Sicht der Dinge! Die Vorhabenträger geben in ihrem Schreiben nun selbst offiziell zu: „Eine offizielle schriftliche Anfrage hat es nach unserem derzeitigen Kenntnisstand nicht gegeben“. Und weiter: „Eine von ‚Pro Natur Kirchheim‘ veröffentlichte, schriftliche Bestätigung von Frau Bürgermeisterin Susanne Fischer ist daher korrekt“.

Um ihr Gesicht zu wahren, flüchten sie sich nun in angebliche mündliche Gesprächsfetzen aus der vertraulichen Schlichtungssitzung – müssen aber im selben Atemzug zugeben, dass diese Aussage „im Protokoll des Schlichtungsgesprächs nicht gesondert festgehalten“ wurde. 

Unser Fazit: Sie haben absolut keinen Beleg und rudern offiziell zurück. Für uns ist dieses Thema der persönlichen Diffamierung damit erledigt.

Teil 3: Unser offener Brief an die Gemeinde (21.02.2026)

Um offene Fragen zum Projekt und die mangelhafte Protokollierung des gemeinsamen Gesprächs vom 21.1.26 zu klären, haben wir - nachdem wir im direkten Dialog nicht weiter gekommen sind - am 21. Februar einen offiziellen, offenen Brief an die Erste Bürgermeisterin Susanne Fischer geschickt. Darin forderten wir u.a. Klarheit zu folgenden drei Punkten:

  1. Die Finanzen: Offenlegung der gemeindlichen Berechnung für die versprochenen 40.000 bis 60.000 € Einnahmen.
  2. Das Protokoll: Kritik an der unvollständigen Protokollierung durch die Gemeinde, nachdem Bürger aus Tiefenried im Termin wörtlich der Lüge bezichtigt wurden, wenn sie behaupten, von der Lage und Größe der Planung nichts gewusst zu haben sowie der Richtigstellung, dass wir sehr wohl eine Standortverlegung als Kompromiss angeboten haben.
  3. Das „Geschenk“ an Tiefenried: Die Frage nach der rechtlichen Haltbarkeit des Versprechens, EEG-Gelder exklusiv für ein Vereinsheim in Tiefenried zu reservieren.

(Den vollständigen Original-Brief vom 21.02.2026 könnt ihr hier als PDF herunterladen: 20260221 offener Brief an BGM Fischer)

Teil 4: Die Antwort der Bürgermeisterin und unsere Bewertung

Nach über vier Wochen Wartezeit erhielten wir Mitte März schließlich die Antwort aus dem Rathaus. Die Aussagen von Frau Fischer (die laut ihrer Mail mit der Rechtsaufsicht des Landratsamtes abgestimmt wurden) sind entlarvend:

Zu Punkt 1 (Die Finanzen): Ein reines Prinzip Hoffnung. 
Die Gemeinde gibt offen zu, dass sie die versprochenen EEG-Einnahmen nicht selbst nachrechnet. Man müsse bei privaten Investitionen keine eigene Risikobewertung und Kalkulation vornehmen. Ausbleibende Einnahmen seien für die Baugenehmigung egal. 

Unser Fazit: Ob das versprochene Geld jemals fließt, ist völlig ungewiss – die 14 Hektar Natur wären wir trotzdem für immer los.

Zu Punkt 2 (Das Protokoll): Ein Freifahrtschein (und ein offiziell „wertloses“ Dokument der Investoren). Wir hatten gerügt, dass die verbale Entgleisung eines anwesenden Gemeinderats – der die Bürger im Termin wörtlich der Lüge bezichtigte – bewusst nicht ins Protokoll aufgenommen wurde. Des Weiteren haben wir darum gebeten, dass unser Kompromissvorschlag ebenfalls schriftlich festgehalten wird. Die Bürgermeisterin weigert sich weiterhin und rechtfertigt dies formal: Es gebe für solche Termine keine Regeln, was ins Protokoll müsse. Nach Rücksprache mit der Rechtsaufsicht hätten diese Gesprächsnotizen ohnehin „keine rechtliche Bedeutung“

Unser Fazit: Die Gemeindespitze selbst liefert uns den Beweis: Wenn diese Notizen laut Rechtsaufsicht offiziell „keine rechtliche Bedeutung“ haben, dann ist auch das unabgestimmte „Protokoll“, mit dem die Investoren auf ihrer Website Stimmung machen, das Papier nicht wert, auf dem es steht!

Zu Punkt 3 (Das „Geschenk“ an Tiefenried): Ein leeres Versprechen unter Vorbehalt. Zum angebotenen „Geschenk“, ein Vereinsheim für Tiefenried zu bezuschussen, rudert die Gemeinde nun massiv zurück. Frau Fischer räumt ein: Eine solche freiwillige Leistung ist nur möglich, wenn die Haushaltssituation es im jeweiligen Jahr zulässt. Verbietet die Rechtsaufsicht wegen schlechter Finanzen neue Ausgaben, gibt es auch kein Geld für das Vereinsheim. 

Unser Fazit: Das Vereinsheim ist ein reines Lockangebot. Es gibt dafür null finanzielle oder rechtliche Garantien.

Unser Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger!

Fast 500 Unterschriften aus unserer Mitte sind für die Gemeindespitze rein rechtlich kein „gravierendes Argument“, um den 14-Hektar-Solarpark in Tiefenried zu stoppen. Das müssen wir leider so hinnehmen.

Aber wir können der Gemeinde am 17. Mai ein Argument liefern, das sie gesetzlich akzeptieren MUSS. Lasst es nicht zu, dass 14 Hektar unserer Heimat für vage Versprechungen, ungesicherte Finanzen und wertlose Protokolle geopfert werden.

Nutzt euer Stimmrecht beim Bürgerentscheid. 

Stimmt für den Erhalt unserer Natur und gegen die geplante PV-Freiflächenanlage in Tiefenried!

Offiziell: Der Weg ist frei! Marktrat lässt unser Bürgerbegehren einstimmig zu (25.2.2026)

Der Termin für den Bürgerentscheid steht fest: Am 17. Mai 2026 haben die Bürgerinnen und Bürger von Kirchheim die Wahl.

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

gestern Abend war ein wichtiger Meilenstein für unsere direkte Demokratie in Kirchheim. Aufgrund des enormen Besucherandrangs wurde die Marktratssitzung extra in das Bürger- und Kulturzentrum verlegt. Ein riesiges Dankeschön an alle, die vor Ort waren und durch ihre Präsenz gezeigt haben, wie wichtig dieses Thema für unsere Heimat ist!

Die Ergebnisse der Sitzung sind ein voller Erfolg für unsere Initiative „Pro Natur Kirchheim“:

  • Einstimmig zugelassen: Der Marktrat hat unser Bürgerbegehren offiziell und einstimmig für rechtlich zulässig erklärt. Das vorab eingeholte Rechtsgutachten der Gemeinde hatte dies bereits untermauert.
     
  • Der Termin steht: Die Verwaltung hat als Termin für den Bürgerentscheid Sonntag, den 17. Mai festgesetzt, was vom Marktrat einstimmig beschlossen wurde.
     
  • Sofortiger Planungsstopp: Wie es das Gesetz vorschreibt, sind ab sofort sämtliche Planungen für den Solarpark auf Eis gelegt. Der Marktrat kann nun keine Beschlüsse mehr in dieser Sache fassen. VG-Geschäftsstellenleiter Dominik Leder brachte es in der Sitzung auf den Punkt: „Ab sofort liegt das in Ihren Händen und nicht mehr in den Händen des Marktrats!“.
     
  • Wichtige Klarstellung zum Investoren-Flyer: Bürgermeisterin Susanne Fischer betonte in der Sitzung ausdrücklich, dass der aktuell verteilte Werbeflyer nicht von der Marktgemeinde stammt, sondern von der Investorengruppe (Tiefenrieder Sonnenschein GbR). 

    Wir werden die Behauptungen aus diesem Flyer zeitnah in einem sachlichen Faktencheck beleuchten.

Worauf es jetzt ankommt: Jede Stimme zählt!

Die juristischen und politischen Hürden sind genommen. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Um die 14 Hektar große PV-Freiflächenanlage in Tiefenried endgültig zu stoppen, müssen wir am 17. Mai das sogenannte Zustimmungsquorum erreichen.

Das bedeutet:

  • Die Mehrheit der abgegebenen Stimmen muss für „Ja“ (also für den Stopp der Planungen) stimmen.
  • Zusätzlich müssen diese „Ja“-Stimmen mindestens 20 Prozent aller Stimmberechtigten in der Gemeinde ausmachen. Das sind in Kirchheim knapp 430 Menschen.

Mit den über 470 gesammelten Unterschriften haben wir bereits gezeigt, dass wir dieses Ziel erreichen können. 

Aber wir dürfen uns nicht darauf ausruhen. Deshalb kommt es am 17. Mai auf jede Stimme an!

Wir begrüßen den in der Sitzung geäußerten Wunsch aus dem Marktrat, die Debatte „sachlich, fair und ohne Polemik“ zu führen. Genau das war von Anfang an unser eigener Anspruch, und so werden wir es selbstverständlich auch weiterhin handhaben. Wir werden in den kommenden Wochen wie gewohnt transparent und faktenbasiert über die massiven Auswirkungen des geplanten Projekts auf unsere Natur und unser Landschaftsbild aufklären.

Lasst uns gemeinsam für unsere Heimat einstehen. Merkt euch den 17. Mai vor!

Eure Initiative Pro Natur Kirchheim

Mindelheimer Zeitung, 20.02.2026

Bürgerbegehren gegen Solarpark: Beteiligte Familien melden sich zu Wort

Der Zeitungsartikel vom 20.02.2026 in der Mindelheimer Zeitung beschreibt, dass die Personen hinter den geplanten Solarpark überrascht sind vom plötzlichen Gegenwind gegen ihr Projekt. Jetzt wollen sie offensiv informieren.  
 

Hier unser Kommentar zu dem Artikel:

„Hoppla, Widerstand? Damit konnte ja keiner rechnen!

Dass die Investoren und die beteiligten Familien nun „überrascht vom plötzlichen Gegenwind“ sind, verwundert doch sehr. Da planen honorige Bürger und erfahrene Investoren seit 2023 ein Projekt, das mal eben 14,2 Hektar (das sind – nur zur Orientierung – rund 20 Fußballfelder) Landschaft direkt am Ortsrand unter Glas legt, und wundern sich dann, dass die Nachbarn nicht sofort die Jubelfahnen hissen? Ein Projekt dieser Größenordnung hat massive Auswirkungen auf das Landschaftsbild und das Naherholungsgebiet. Dass die betroffenen Bürger hier nicht schweigend zusehen, sollte im Rahmen einer lebendigen Demokratie eigentlich keine Überraschung sein.

Es ist jedoch begrüßenswert, dass die Investoren nun endlich „offensiv informieren“ wollen, während man gleichzeitig einräumt, dass die Pläne eigentlich schon seit Jahren in der Schublade reifen. Bisher mussten wir als Bürgerinitiative diese Aufklärungsarbeit weitgehend alleine leisten. Schön, dass nun auch von Seiten der Projektträger Fakten geliefert werden, anstatt sich nur auf die im Artikel erwähnte „grenzenlose Unterstützung“ im Rathaus zu verlassen.

Kritisch zu hinterfragen bleibt jedoch das Argument der Wertschöpfung: 0,2 Cent pro Kilowattstunde werden der Gemeinde versprochen – also jene gesetzliche Mindestbeteiligung, die der Gesetzgeber ohnehin vorsieht, um den sozialen Frieden in Dörfern mühsam zu erkaufen. Ob und wann tatsächlich Gewerbesteuer in Kirchheim ankommt, hängt bei einer Investitionssumme von ca. 15 Millionen Euro stark von den steuerlichen Abschreibungen ab – hier fehlen bisher konkrete Garantien für die Gemeinde.

Echte Bürgerbeteiligung zeichnet sich dadurch aus, dass die Menschen vor der Festlegung auf einen Standort eingebunden werden und nicht erst, wenn ein Bürgerbegehren die Pläne öffentlich macht. Wir werden unseren Teil dazu beitragen und weiterhin regelmäßig und unabhängig informieren, damit die Bürger in Kirchheim und seinen Ortsteilen eine fundierte Entscheidung treffen können.

Wir sind übrigens auch überrascht: Nämlich darüber, dass man im Rathaus und bei den Investoren scheinbar geglaubt hat, in Tiefenried würde man den Unterschied zwischen „Naherholung“ und „Industriepark“ nicht bemerken. 

Aber wie heißt es so schön im Artikel? „Jetzt wollen sie offensiv informieren.“ – Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ dafür!

Klarstellung zu falschen Behauptungen 
über Michael Lutzenberger

In den letzten Wochen wird von Seiten der Vorhabenträger der geplanten Photovoltaikanlage gezielt versucht, die öffentliche Meinung mit Falschinformationen zu beeinflussen. Dabei werden insbesondere die Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen das Vorhaben persönlich angegriffen.

So wird unter anderem über Herrn Michael Lutzenberger, einem der Initiatoren des Bürgerbegehrens, die falsche Behauptung verbreitet, er habe selbst einen Antrag auf Errichtung einer Photovoltaikanlage gestellt und engagiere sich nur deshalb gegen das aktuelle Projekt. 

Diese Aussage ist nachweislich falsch.

Zur Richtigstellung:
Herr Lutzenberger hat zu keinem Zeitpunkt einen Antrag auf Errichtung einer Photovoltaikanlage gestellt. Eine entsprechende schriftliche Bestätigung liegt vor und ist im Anhang einsehbar.

Angesichts dieser Vorgehensweise der Vorhabenträger ist es leider wenig überraschend, dass auch der kürzlich im Gemeindegebiet verteilte Infoflyer mehrere falsche und irreführende Behauptungen enthält. Auch hier wird erneut versucht, die Öffentlichkeit mit Halbwahrheiten und unvollständigen Darstellungen zu beeinflussen, anstatt eine sachliche Diskussion zu führen.

Wir bedauern, dass statt eines offenen Dialogs über die tatsächlichen Auswirkungen und die Dimension des geplanten PV-Projekts versucht wird, engagierte Bürgerinnen und Bürger durch unzutreffende Aussagen persönlich zu diskreditieren. Unser Ziel bleibt es, auf Grundlage von Fakten und im Sinne unserer Gemeinde zu handeln – transparent, ehrlich und respektvoll.

 

Bild-Zeitung, 10.2.2026

Milliarden-Grab Ökostrom  - So teuer ist unnützer Strom für jeden Deutschen

Der Artikel in der Bild-Zeitung vom 10.2.2026 thematisiert die enormen Kosten, die durch sogenannten „Geisterstrom“ entstehen – also Strom aus erneuerbaren Energien, der zwar vergütet, aber wegen fehlender Netzkapazitäten nicht genutzt werden kann und daher abgeregelt werden muss. Diese Ausgaben in Milliardenhöhe werden als massives Verlustgeschäft („Milliarden-Grab“) kritisiert, da sie über steigende Netzentgelte direkt auf die Stromrechnungen der Verbraucher umgelegt werden und den Strompreis für jeden Haushalt unnötig verteuern.

Bildnachweis: KI-generierte Darstellung
 

News, 27.1.2026

Meilenstein erreicht: Bürgerbegehren offiziell eingereicht!

Es ist geschafft: Heute haben wir die Unterschriftenlisten für unser Bürgerbegehren gem. Art. 18a der Bayerischen Gemeindeordnung offiziell an die Verwaltungsgemeinschaft Kirchheim i. Schw. übergeben.

Das Ergebnis ist überwältigend: Innerhalb von gut drei Wochen konnten wir 478 Unterschriften sammeln. Die Listen umfassen insgesamt 64 Seiten – ein sichtbares Zeichen dafür, wie wichtig den Bürgerinnen und Bürgern der Erhalt unserer Natur und des Landschaftsbildes in Tiefenried ist.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die unterschrieben haben, und besonders bei den fleißigen Helfern, die Listen ausgelegt und Gespräche geführt haben oder uns auf anderem Wege unterstützt haben. 

Dieses Ergebnis ist unser gemeinsamer Erfolg!

Auch unsere Online-Petition auf openPetition ist weiterhin aktiv. Aktuell haben hier bereits 217 Unterstützer (Stand heute) den Stopp der Anlage gefordert. Wer noch nicht unterzeichnet hat oder Freunde außerhalb der Gemeinde informieren möchte, kann dies hier tun: Zur Online-Petition

News, 19.1.2026

Kurzes Update, wir haben die notwendigen Unterschriften 
mehr als erreicht!!

Am 15. Januar endete unsere Sammelphase für die notwendigen Unterschriften unseres Bürgerbegehrens – und wir sind absolut überwältigt!

Dank eures großartigen Engagements konnten wir in sehr kurzer Zeit viele Unterschriften für unser Bürgerbegehren „Pro Natur Kirchheim“ sammeln. Aktuell sind wir noch mit der finalen Auswertung und Zählung der Listen beschäftigt, aber eines können wir heute schon mit Sicherheit sagen:

Wir haben die notwendige Anzahl an Unterschriften mehr als erreicht!

Unser Bürgerbegehren ist damit ein voller Erfolg. Die erste Auswertung zeigt eine breite Unterstützung: in sämtlichen Ortsteilen wurde das erforderliche Quorum erreicht und teilweise sogar deutlich übertroffen. Dies verdeutlicht den hohen Stellenwert, den unser Thema in der gesamten Marktgemeinde Kirchheim genießt.

Ein riesiges Dankeschön geht an jeden Einzelnen von euch, der unterschrieben hat, Listen ausgelegt hat oder Freunde und Nachbarn informiert hat. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen. Vielen, vielen Dank für eure Unterstützung!!

News, 15.1.2026

Kurzes Update zum Stand der Dinge, insb. zur geplanten 
Bürgerbeteiligung

Am letzten Mittwoch, den 14.1.26 hat im Rathaus ein Gespräch mit der Bürgermeisterin, einzelnen Gemeinderäten, Vertretern des Vorhabenträgers und Vertretern der Bürgerinitiative stattgefunden. Der Termin wurde von der Bürgermeisterin einberufen, um die teils emotional geprägte Diskussion zwischen den Befürwortern des Vorhabens und den Vertretern der Bürgerinitiative auf eine sachliche Grundlage zu führen und einen konstruktiven fachlichen Austausch zu ermöglichen.

In diesem Termin wurde u.a. die angedachte Bürgerbeteiligung, wie folgt, beschrieben:
 
"Im Rahmen des Projekts ist eine Bürgerbeteiligung hinsichtlich 12,5 % der Fläche vorgesehen. Interessierte Bürger können mit verschiedenen hohen Anteilen (im Gespräch sind derzeit Stückelungen von 5.000 Euro bis 20.000 Euro) an dem Projekt partizipieren und sind damit direkt an Gewinn des Projekts beteiligt. Über die Einzelheiten der Bürgerbeteiligung könne laut Vorhabenträger jederzeit noch diskutiert werden. Auch der Gemeinde selbst wurde eine Beteiligung angetragen.
Für die Landwirte, die ihre Flächen im Rahmen von Pachtverträgen für das Projektzur Verfügung stellen, besteht über die Pachteinnahmen hinaus eine unbegrenzte Möglichkeit, sich direkt an dem Projekt zu beteiligen."

Am Mittwoch, den 21.1.26 soll es einen Folgetermin geben, in dem das weitere Vorgehen und mögliche Kompromisse besprochen werden. Sollten hier nennenswerte Ergebnisse erzielt werden, werden wir zeitnah berichten.

Mindelheimer Zeitung, 02.01.2026

Wie Verbraucher vom Solastrom profitieren

Im Zeitungsartikel vom 02.01.2026 in der Mindelheimer Zeitung wird darauf hingewiesen, dass weiterer PV-Strom das Netz zunehmend belastet.  und dass dies den Steuerzahler Milliarden kosten wird, (2024: 18,5 Mrd. €) für die garantierte Einspeisevergütungen der Betreiber und den negativen Börsenpreisen! Das sind bereits jetzt 440,- € pro Jahr für jeden Steuerzahler! (bei 42 Mio. Steuerpflichtigen)

Der Experte kritisiert Ineffizienzen und rät von weiteren PV-Anlagen ab!!!
 

 

Mindelheimer Zeitung, 17.12.2025

Streit um PV-Anlage: Kirchheimer Marktrat schickt das Verfahren in die nächste Runde

Der Zeitungsartikel vom 17.12.2025 in der Mindelheimer Zeitung werden die Bedenken der Nachbargemeinde aufgegriffen, welche mit der geplanten Anlage einhergehen.

Nach wie vor gibt es keine Informationen über die Größe und die Platzierung am höchsten und somit weit sichtbaren Landschaftszug in der Gemarkung Tiefenried. Es wird nur die Fläche der Batteriespeicher mit 1.200 m² angegeben, Die Fläche der Module mit 142.000 m² (21 Fußballfelder) bleibt unerwähnt.
 

 

Abtimmungsergebnis der öffentlichen 
Marktratsitzung vom 9.12.2025

Trotz der Anwesenheit von über 50 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern hat der Marktrat keines der vorgebrachten Bürgeranliegen aufgegriffen und keine Wortmeldungen zugelassen. Im Gegenteil - Wortmeldungen wurden deutlich zurückgewiesen. 

Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger nicht gehört werden sollen.

Die Befürworter der Freiflächen-PV-Anlage gem. Abstimmungsergebnis 9.12.25

Diese Markträtinnen und Markträte haben gegen das PV-Projekt gestimmt.

 

 

Nicht anwesend oder stimmberechtigt

Bedauerlich ist, dass jene, die entweder nicht stimmberechtigt waren oder der Sitzung nicht beiwohnen konnten, keinen Beitrag zur Entscheidungsfindung leisten konnten. Ihre Abwesenheit bzw. fehlende Stimme hat dazu geführt, dass wichtige Perspektiven und kritische Stimmen ungehört blieben – gerade in einer Frage, die viele Bürgerinnen und Bürger bewegt und tief in das Gemeindeleben eingreift.

Mindelheimer Zeitung, 7.12.2025

Kritik an geplanter PV-Anlage wird laut

Der Zeitungsartikel vom 07.12.2025 in der Mindelheimer Zeitung macht erstmals die Öffentlichkeit darauf aufmerksam, was der Marktrat in "stillen Kämmerlein" beschlossen hat. 

In der Vergangenheit wurde von der Gemeinde darauf hingewiesen, dass eine Anlage entstehen soll, aber die Dimension dieser Anlage und wie weit fortgeschritten die Planungen mit einem externen Investor sind,  wurde nie öffentlich deutlich kommuniziert.

Mindelheimer Zeitung, 6.6.2023

Kritik an geplanter PV-Anlage wird laut

Bereits im Zeitungsartikel vom 06.06.2023 in der Mindelheimer Zeitung wird berichtet, dass die Markträte anlassbezogen vom eigenen Leitfaden abweichen, wenn es aus ihrer Sicht sein soll. 

Besonders prekär ist, dass Bürgermeisterin Fischer im Interview deutlich auf die Richtlinien Bezug nimmt, welche jetzt bei der Tiefenrieder Freiflächen PV-Anlage völlig außer Acht gelassen und ignoriert werden!

Leitlinien für PV-Freiflächen Anlagen 

Wer sich näher über die Leitlinien zur Errichtung von PV-Freiflächenanlagen in unserer Marktgemeinde informieren möchte, kann das entsprechende Dokument auf der Homepage der Gemeinde herunterladen oder es hier einsehen.

Diese Leitlinien werden bei der geplanten PV-Freiflächenanlage in Tiefenried in fast allen Punkten ignoriert! 

Bei uns in der Gemeinde muss man sich wohl nicht an die eigenen Vorgaben halten??!?!

Mach mit!

Nicht bald...

Unterstütze unsere Initiative für eine vernünftige, naturverträgliche Energiepolitik in Kirchheim und Umgebung.

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Ihr Ansprechpartner: Michael Lutzenberger

Telefon: +49 172 8050471

E-Mail: info@pro-natur-kirchheim.de

Adresse: Riedstrasse 8, 87757 Kirchheim

©Bürgerinitiative Pro Natur Kirchheim 2025

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